karstgehölz

Kleine Wäldchen sind die meistverbreitete Landschaftsform auf der Karsthochfläche. Mit Aufgabe der Weidewirtschaft nach dem Zweiten Weltkrieg konnten sie sich rasch durchsetzen. Diese Formation ist ein „Degradationsprodukt“ der ursprünglichen Winter- und Zerreichenkarstwälder, von denen heute noch einige wenige Flächen im innersten Karst existieren (Poldini et al., 1980). Diese Zusammensetzung spiegelt die geologischen und umweltbedingten Gegebenheiten in einem großen Abschnitt des Karsts wieder, wo die geringe Humusschicht und die Wasserdurchlässigkeit des Gesteinssubstrats nur zwei der Faktoren sind, die das Entstehen eines spärlichen Baumbewuchses bedingen; dieser ist zudem mehr von hochbuschigen als von baumigen Arten geprägt, die nur kaum verholzen. In der Tat besteht die Baumschicht aus Vertretern mit schlankem, gering hohem Wuchs. Es dominieren illyrische Arten wie Hopfenbuche (Ostrya carpinifolia), Blumenesche (Fraxinus ornus), Feldhorn (Acer campestre) und Felsenahorn (Acer monspessulanum). Die Strauchschicht ist vom hohen Lichteinfall geprägt und besteht aus Arten wie Kornelkirsche (Cornus mas), Steinweichsel (Prunus mahaleb) und Perückenstrauch (Cotinus coggygria). Die geringe Baumartendichte ist kennzeichnend für den Karst und ermöglicht das Wachstum einer üppigen Grasschicht, in der das kleine Herbst-Blau (Sesleria autumnalis) dominiert, jedoch auch augenfälligere Arten wie Echte Pfingstrose (Paeonia officinalis) oder Diptam (Dictamnus albus) zu finden sind.

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