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Carsiana fällt heute zusammen mit anderen Botanischen Gärten und Anlagen die Aufgabe zu, durch den Erhalt – und hoffentlich die Vermehrung – „in und ex situ“ der seltensten und meistbedrohten Arten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten. Zu diesem Zweck wird derzeit ein Netzwerk mit den anderen vom Biodiversitätsdienst der Region Friaul Julisch-Venetien geführten Einrichtungen (z.B. Baumschule Volpares) und weiteren regional tätigen Strukturen sowie anderen botanischen Gärten in Italien und Europa aufgebaut.

Der Botanische Garten Carsiana arbeitet ferner mit dem Naturkundlichen Lehrzentrum Basovizza zusammen, das sich auf regionaler Ebene der Umwelterziehung widmet und vom Regionalen Forstdienst geleitet wird. Beide Strukturen ergänzen sich in ihrem Angebot und ihre Zusammenarbeit betrifft vornehmlich die Organisation kultureller Events und Lehrveranstaltungen zur Förderung der Kenntnisse über das Gebiet und seine Artenvielfalt, aber auch die Anfertigung von gemeinverständlichem und Lehrmaterial.

Ferner wird der Botanische Garten durch die Zusammenarbeit mit den Universitäten zusehends auch zu einem Ort der Forschung, Experimentation und des Studiums. Eines der ersten Projekte soll untersuchen, ob die spontane Verbreitung von Sämlingen der Arten Daphne laureola, Laurus nobilis und Quercus ilex in irgendeiner Weise an klimatische Veränderungen gekoppelt ist.